“Wozu brauch ich denn einen ‘Kinder trauern anders’ Workshop? Ich weiß schon, was ich meinem Kind dann sage.” – schön, wenn Eltern, Pädagogen und Lehrer vorbereitet sind und wissen, welche Worte und welches Handeln, in diesem Fall, das “Richtige” sind. Noch schöner ist es, wenn sich Menschen, die mit diesem Thema unsicher sind, vorab darüber informieren. Die Antworten brauchst du nämlich (im Fall der Fälle) sofort.

Vor ein paar Wochen hat sich eine Mutter bei mir gemeldet. Der Opa ist verstorben. “Was mache ich denn jetzt? Meine 2-jährige Tochter Hanna fragt ständig Sachen und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.” Während unseres Gesprächs habe ich ihr erklärt, dass es sinnvoll ist, dem Kind zu sagen, dass der Verstorbene bei Gott ist und nicht (!) im Himmel. (Sofern man davon überzeugt ist bzw. das so handhaben möchte.) Ich habe ihr meine Gedanken und Argumente dazu mitgeteilt und diese waren für sie nachvollziehbar. Vor ein paar Tagen hat sie sich wieder bei mir gemeldet. “Als ich Hanna gestern vom Kindergarten abgeholt habe, hat sie gesagt, dass der Opa im Himmel ist. Das sagen wir zuhause nicht. Das muss sie wohl vom Kindergarten haben.”

Leider mache ich immer wieder die Erfahrung, dass das pädagogische Personal sich nicht intensiv und professionell genug mit dieser Thematik beschäftigt. Deshalb biete ich die Workshops auch für KiTas & Schulen an. Umso mehr hat mich die Nachricht gefreut, die ich gestern von einer Erzieherin erhalten habe, die bereits meinen Workshop besucht hat:

“Hey Anna, ich habe letztes Jahr an deinem “Kinder trauern anders” Workshop teilgenommen. Und wie das Leben nun mal so spielt, haben wir vor kurzem eine Kollegin verloren. Trotz allem hat mir und dadurch auch meinen Kindergartenkindern Vieles aus dem Workshop geholfen. Dafür wollte ich einfach mal “Danke!” sagen.”

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