Frage #11: Meine Zeremonie wird ganz individuell ausgestaltet. Das gilt für alle drei Bereiche: Willkommensfeiern, Freie Trauungen & Trauerfeiern. Ihr könnt z. B. (mit mir als Rednerin) wählen, ob eure Zeremonie weltlich oder geistlich gestaltet werden soll. Es gibt keine Vorgaben zu den Liedern und Texten die verwendet werden. Alles ist erlaubt und ok. So wie ihr es euch wünscht. Jeder Ablauf ist anders und so, dass er zu euch als Eltern, Paare oder Angehörige passt. Ich stecke viel Zeit in meine Vorbereitungen und beschäftige mich intensiv mit euch und eurer Geschichte. Deswegen sind mir auch bei Trauungen die drei Traugespräche so unheimlich wichtig: damit ich euch als Paar und Menschen kennenlerne & auch mal aus dem Nähkästchen erzählen kann. Bei Trauerfeiern nehme ich gerne, neben der Familie, Kontakt zu Freunden oder weiteren Verwandten auf – um noch mehr Einblick in das Leben des Verstorbenen zu gewinnen. Meine Zeremonien können grundsätzlich überall stattfinden. Am Strand, in der Bar, auf einer Alm, im Wohnzimmer oder z. B. auf einer freistehenden Wiese. Ein Geistlicher hat eine Agende. So wird die Vorgabe genannt an die er sich halten sollte. Das heißt, um das Eingangsgebet, die Fürbitten und den Segen am Schluss kommt man schlecht herum. Aber dafür geht man ja auch in die Kirche. Die Floskeln sind vorgegeben, können aber schon individuell verändert werden. Ob dies ein Pfarrer oder eine Pfarrerin macht, ist abhängig von der Person. Oftmals dürfen in einer Kirche nur Lieder mit christlichem Inhalt gespielt werden. Das schränkt die Liedauswahl schon von vornherein ein. Je nach Person ist die Zeremonie modern oder weniger modern, manchmal schießt sie auch komplett an der Reailtät vorbei. Grundsätzlich ist es so, dass alle Zeremonien vom Redner/von der Rednerin abhängen – egal ob ein/e freie/r Redner/in oder ein/e Pfarrer/in. Somit kann die Zeremonie mit einem Redner/einer Rednerin sowie einem/einer Pfarrer/in super oder eher weniger zufriedenstellend sein. Entscheiden was man möchte, muss jeder selbst. In ländlichen Gegenden ist der Bezug zum/zur Pfarrer/in oftmals noch größer. Er wird im Gottesdienst und als Mensch erlebt und kann dann auch gut einschätzen, ob dies zu einem passt oder nicht. Wenn man einen geistlichen Input (z. B. Segen, Fürbitten, Trausegen) aber eben nicht unbedingt in die Kirche möchte, kann man auch auf mich, als freie Rednerin zurückgreifen.